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Mühlen des Grauens

Strophe 1:
Die Erde vernarbt, der Boden wird kahl,
Fundamente durchbohren das grüne Tal.
Wo Wälder einst rauschten im friedlichen Wind,
Stehen Mühlen des Grauens und säbeln geschwind,
Mit Flügeln wie Messer, rotierender Tod
für Vögel das Ende, zerschmettert wie Schrot.
Der Baum und der Fels, das Vergangene flieht,
die Seele verkrüppelt, wenn der Wahnsinn obsiegt

Refrain:
Windräder im Harz - ein Mahnmal aus Stahl,
schneiden die Luft – wie mit eisernen Klingen
Windräder im Harz, wir wollen euch nicht
Windräder im Harz, sie fressen das Land

Strophe 2:
Der Lebensraum schwindet mit jedem Mast,
die Heimat erstickt im stählernen Morast
ein kaltes Gerüst, das gierig verschlingt
was in den Liedern der Wälder erklingt.
Die Felder verwundet, der Wind weht nur Staub,
Infraschall wummert durch Mark und durch Haut,
Die Natur liegt in Ketten, der Kreislauf zerbricht,
Verloren die Stimme, verblasst das Gesicht.

Refrain: Windräder im Harz - ………………………………

Zwischenteil:
Und wenn der letzte Vogel fällt,
weil Gier sich über Wälder stellt,
wenn jedes Lied verstummt im Kreise,
die Mahnung bleibt – stumm und leise.
Der Wald ist mehr als nur ein Ort –
jetzt trägt ihn fort der kalte Mord.

Refrain:
Windräder im Harz – wir sagen: Nein!
Zerstörte Natur kann niemals grün sein.
Der Harz braucht Schutz – kein Industriegebiet!
Windräder im Harz, wir sagen: Nein!
Windräder im Harz, sie fressen das Land
Windräder im Harz, wir wollen euch nicht
Windräder im Harz, wir wollen euch nicht
Wir wollen euch nicht, wir wollen euch nicht

 

Trixi G hören